Mit Ressourcengerechtigkeit zum guten Leben für alle

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„Umweltaktivist*innen besetzen Bagger im rheinischen Kohlerevier“ – „Proteste nach Erdöl-Katastrophe in Peru halten an“ – „Lokale Bevölkerung stoppt Lithium-Mine in Serbien“.
Täglich verkünden Schlagzeilen die Geschichten von mutigen Menschen, die sich weltweit gegen die Ausbeutung natürlicher Ressourcen wehren. Denn sie wissen: Mit der Ressourcenausbeutung gehen verheerende Folgen für Mensch und Natur einher. Doch allen Warnungen zum Trotz scheint die Menschheit niemals satt zu werden und beutet immer mehr Rohstoffe dieses Planeten aus. Die Menschheit? Wir wollen in diesem Workshop genauer hinschauen und gemeinsam herausfinden, was Ressourcen(un)gerechtigkeit bedeutet.

Im ersten Teil des Workshops fragen wir daher: Wer verbraucht eigentlich den Großteil der Ressourcen? Wofür? Und wer trägt welche Kosten des Ressourcenhungers? Am Beispiel verschiedener Rohstoffe, die uns im Alltag begegnen, wollen wir uns die ungleichen sozialen und ökologischen Folgen unseres Ressourcenverbrauchs genauer anschauen.

Im zweiten Teil des Workshops entwickeln und diskutieren wir gemeinsam Wege in eine ressourcengerechte(re) Welt. Wir lernen dazu Konzepte wie beispielsweise „imperiale Lebensweise“ oder „Suffizienz“ kennen. Welche Rolle kann einerseits verantwortungsvoller Konsum auf dem Weg zu Ressourcengerechtigkeit spielen? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es andererseits, um den Ressourcenverbrauch zurückzufahren? Schließlich lassen wir uns von Projekten und Initiativen inspirieren, die den Weg in eine ressourcenschonende Gesellschaft und für ein gutes Leben für alle ebnen wollen.

Referentin: Carla Noever Castelos hat die letzten Jahre als Bildungsreferentin u.a. zu den Themen Klimagerechtigkeit und Suffizienzpolitik gearbeitet. Aktuell forscht sie im Rahmen des Promotions-Kollegs „sozial-ökologische Transformation und Krise“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu Bergbau-Protesten in Südeuropa. Carla ist aktiv im ILA-Kollektiv, das solidarische Alternativen zur imperialen Lebensweise stärken will und in Berlin feministisch organisiert

Datum: Samstag, 25. Juni 2022, 10:00 bis 18:00
Ort: wird noch bekanntgegeben (Raum Marburg/Gießen)

Anmeldungen:
Aufgrund der aktuellen Lage können wir nicht beliebig viele Plätze vergeben. Deshalb bitte rechtzeitig anmelden!
Zur verbindlichen Anmeldung bitte eine kurze E-Mail mit Euren Kontaktdaten und Euren Präferenzen für das Mittagessen (vegetarisch, vegan, laktosefrei etc.) an folgende E-Mailadresse: info@globales-schulkino.de